Einfahrt in den Hafen von Puerto Madryn; die Busse warten schon. Der erste ganztägige Ausflug erwartet uns.

 

 

Im Besucherzentrum am Parkeingang erhalten wir reichlich Informationen über das Leben im Park Peninsula Valdes, der auch UNESCO-Weltnaturerbe ist. Die Halbinsel, die auf diesem Relief pilzförmig nach rechts in den Atlantik ragt, misst ca. 3'600 qkm. Eine der drei weissen Senken (Salzseen) liegt 35 Meter unter dem Meeresspiegel.

 

 

Dies ist das Skelett eines 6-jährigen Jungtiers des südlichen Glattwales. Viele dieser Wale ziehen im Südwinter in den Golfo Nuevo (siehe oben) um dort die Jungen zur Welt zu bringen und die nächste Generation zu zeugen.    

 

 

An Land besteht das Schutzgebiet aus patagonischer Pampa und den drei Salzseen.

 

 

 

  

 

 

Ausser den Guanakos haben wir auch Nandus gesehen, aber ich war nicht schnell genug am Drücker.

 

 

Als wir an der Punta Norte ankommen ist es gerade Ebbe. 

 

 

Die silbernen Tiere oben sind die Jungen der bereits weggezogenen Seeelefanten und bringen schon ca. 300 kg auf die Waage.

Unten sehen wir ein Seelöwenpärchen. Das Weibchen ist wesentlich kleiner und heller als das Männchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders gefreut hat mich auch diese Begegnung mit einem Gürteltier. 

 

 

 

 

Kanincheneulen sind spezialisiert auf Landschaften ohne Bäume und Felswände, denn sie brüten in den Höhlen von Nagetieren. 

 

In dieser Gegend sind es die Maras, etwa spanielgrosse Nagetiere, welche die Höhlen buddeln.

 

 

 

Nach staubiger Fahrt auf einem Armeelastwagen erreichen wir einen Strand mit sehr vielen Magellanpinguinen.

Hier bahnt sich wohl etwas an?

 

In den meisten „Nestern“ finden wir zwei Küken.

 

 

Auch die nichtbrütenden Jungen vom Vorjahr kommen an Land um zu mausern.

 

 

Links geht der Strand nochmals ebenso weit und bevölkert weiter.

 

 

 

 

Die Magellanpinguine sind nicht scheu, aber wehrhaft. Man beachte die obere Schnabelspitze, die hakenartig den Unterschnabel umfasst.

 

 

 

Auf der Halbinsel darf kein Stacheldraht verwendet werden. So können die Pinguine unbeschadet unter dem Zaun durchkriechen.

 

 

Offenbar mögen die Pinguine auch Süsswasser, so wie sie die Schafstränke belagern. 

 

 

Einer schwimmt sogar im Brunnen.

 

 

 

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