Eigentlich hatten wir eine Übernachtung auf halbem Weg hierhin geplant (von Valparaiso ca. 800 km), doch weil es Sonntag war kamen wir auf der Autobahn problemlos voran. Am Ankunftstag waren wir noch die einzigen Gäste im La Suizandina, doch bis Weihnachten füllte es sich rasch.  Klick hier, um mit Google Earth hinzufliegen.

 

Neben dem Haupthaus bietet es noch mehrere „Hütten“ und einen Zeltplatz. Die Managerin Dominique (aus der Schweiz, lässt Männerherzen durch ihre Schönheit und Natürlichkeit schneller schlagen) wird unterstützt durch die einheimische Alexandra (ebenso natürlich und ausserdem noch bombenfeste Nerven, z.B. mit acht Kindern gleichzeitig). Die deutsche Köchin (ebenfalls jung und schlank) kocht ebenso gut schweizerisch (so gute Rösti sind in der Schweiz leider die Ausnahme) wie international (super Suppen; besonders gern mochte ich die Gerichte mit maghrebinischem Touch).

 

 

 

 

 

Hier liegen wir auf der Linie der Schneegipfel, also auf dem Andenhauptkamm. Der Lonquimai-Vulkan versteckt sich zwar hinter einem Rücken, aber auf den Wanderungen gewinnt man schnell freie Sicht.

 

 

Wir sind hier am nördlichen Ende des Seengebiets (Chilenische Schweiz), aber noch immer ist es feucht genug für viele Flechtenarten.

 

 

 

Diese Berberitze wird in der Schweiz oft als lebender Zaun angepflanzt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vulkan Lonquimai ist etwa 2'800 Meter hoch und wenig aktiv. Die letzten Ausbrüche erfolgten aus Nebenkratern auf der Nordflanke.

 

 

 

 

 

Noldi ist hier umgeben von Araukarien-Jungwuchs. Ältere Araukarien verlieren die unteren Äste und nehmen ein pilzähnliches Aussehen an.

 

 

Am Fuss des Vulkans Llaima haben wir ebenfalls einen schönen Wandertag gehabt. Praktisch das ganze sichtbare Land (und noch wesentlich mehr) steht unter Naturschutz.

 

 

 

 

Das Andenveilchen blüht aus Rosetten, die der Hauswurz / Dachwurz ähnlich sind.

 

 

 

In dieser Waldpartie stehen nur alte Araukarien.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Zeltplatz im Park wird von Kühen gemäht.

 

 

 

 

So sieht ein Araukarienzweig aus der Nähe aus.

 

 

Mit wachen Augen findet man auch leuchtend gelbe Orchideen.

 

 

 

 

Der „tausendjährige Wald“ beeindruckte uns besonders. Viele der ehrwürdigen Bäume haben mehr als einen Meter im Durchmesser. Die untere Stammhälfte ist durchweg astfrei. Oft sind grosse Teile der Krone abgestorben, aber unterhalb davon sprossen neue Äste, die ihrerseits einen baumartigen Aufbau annehmen.

 

 

 

 

 

Die Ibisse sind fast so allgegenwärtig wie die Kiebitze, aber weniger laut.

 

 

Gartenflüchtige Lupinien erobern vom Strassenbord aus das Tal um Malalcahuello, weil sie giftig sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

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