Wie stellst Du Dir die Falklandinseln vor? Also ich hatte vorher ein Bild von sturmumtosten, dunklen Felsklippen vor Augen, da und dort vielleicht ein Sonnenstrahl, um die traurige Szene noch zu verstärken.

 

Weit gefehlt! Die weissen Strände sind puderfein, die Landschaft ist dominiert von grosszügigen Ebenen.

 

 

 

 

Da stehen auch noch einige Überbleibsel vom Falklandkrieg.  Und beim Ausflug haben wir gesehen, dass noch viele Weiden als „nicht entmint“ markiert sind.

 

 

 

Die Hauptstadt Port Stanley hat durch die bunten Anstriche eine nordische Anmutung.  

 

 

 

Hier werden wir zum ersten Mal mit den sogenannten „Tenderbooten“ an Land gebracht. Eigentlich sind es einfach einige Rettungsboote. Sie sind grösser als man von aussen glaubt und doppelt motorisiert. Der Transfer wickelt sich also recht flott ab.

 

 

 

 

 

Nach 80 Minuten Naturstrasse geht es offroad weiter. Wir sind ein Konvoi von 4 jeep-artigen Autos. Bob schafft es, seinen Wagen drei mal im Morast zu versenken, davon zwei Mal am selben Ort (auf dem Rückweg nochmals). Der Ort heisst jetzt Bobs Hole.

 

 

Die Unterbrüche gaben uns Gelegenheit, die Beine zu vertreten und die Flora unter die Lupe zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

Endlich, nach vielen Kilometern mit steilen Grashängen und Bachdurchquerungen gelangen wir an die Nordküste.

 

 

Der erste Stopp ist bei einer grossen Eselspinguinkolonie.  

 

 

 

 

Die Eselspinguine sind etwas grösser als die Magellanpinguine, das Schwarz ist dunkler und das Weiss heller, die Füsse und die Schnabelseiten sind orangefarben.

 

 

 

 

Wenn grosse Möven über den Brutplatz fliegen, dann wird lautstark gedroht.

 

 

Im nahen Teich führen Hochlandgänse ihre Jungen.

 

 

Am Strand begegnen sich Magellan- und Eselspinguine ohne Animositäten.

 

 

Der etwas grössere Pinguin in der Mitte ist ein Königspinguin vom Vorjahr. Er ist noch nicht ausgefärbt, aber doch schon zwei Köpfe grösser als die Eselspinguine. Er hält sich nur für die Mauser hier an Land auf.

 

Über dem Sandgrund in der Bucht leuchtet das Wasser wie ein Edelstein.

 

 

 

Am anderen Ende der Bucht gibt es eine Lagune mit Insel.

 

 

Zwischen drei Mövenarten sehen wir auch Seeschwalben und Hochlandgänse.

 

 

Der Landbesitzer (links) liebt diese Ecke wohl auch, denn er hat einen wohnlichen Container hingestellt und seine Familie verwöhnt uns mit frisch gebackenen Leckereien.

 

 

 

Ginster ist eine von Noldis Lieblingsgattungen. Wenn die Pflanzen nicht so stachlig wären, würde er darin baden.

 

 

 

 

 

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