Auf der Fahrt von Punta Arenas nach Puerto Chacabuco hat uns dann das Wetterglück verlassen. Ein Sturm blies bis zur Orkanstärke und hat das Schiff ziemlich durchgewalkt. Einige wenige Wellen waren so stark, dass sich das Boot so zur Seite neigte, dass das Geschirr sich selbständig machte und in der Shopping Zone die Vitrinen umstürzten.

 

 

Am übernächsten Morgen hoben sich die Schleier und gaben uns Hoffnung auf einen schönen Tag.

 

 

Puerto Chacabuco liegt am Ende eines Fjords, der vom Pazifik nach Osten bis an den Hauptgrat der Anden vordringt.

 

Schon als wir im Hafen auf den Bus warten, tropft es wieder und hört nicht auf bis wir wieder das Schiff besteigen. Glücklicherweise verteilt der Veranstalter Pelerinen. Da passen auch der Rucksack und die Fotokamera drunter, zuhause werde ich mir auch welche anschaffen.

 

 

Die Wanderung durch den Magellanischen Regenwald macht uns so trotzdem Spass.

 

 

Leute die uns näher kennen wissen, dass es für uns sehr aufregend ist, durch Gegenden zu wandern mit so vielen uns gänzlich unbekannten Blumen und Pflanzen.

 

 

Und selbst die wenigen bekannten Pflanzen überraschen uns hier mit ihrer Grösse, wie die Fuchsia magellanica, die hier über drei Meter erreicht, zuhause aber nur etwa anderthalb Meter.

 

 

 

Neben Indianerbrot und Darwinpilz gibt es noch weitere Pilze, die für Europäer sehr ungewöhnlich sind.

 

 

 

Der Mythenbaum besitzt eine abblätternde, farbige Rinde, so wie seine Verwandten in Australien, die Eukalyptus-Bäume.

 

 

 

Das Mammutblatt macht seinem Namen alle Ehre, besonders wenn es wie hier am Wasser steht.

 

 

 

 

Wo es viel Wasser und Berge gibt, da findet sich natürlich auch ein Wasserfall.

 

 

 

 

 

 

 

Im Quincho werden wir landestypisch mit Pisco Sour und Empanadas empfangen, später gibt es leckeres Lamm vom Feuer, viele Beilagen und grosszügig Wein.

 

 

 

 

Das schmeckt!

 

 

Im Anschluss an die Folkloredarbietung werden auch die Gäste zum Tanz gebeten. Noldi hat es sehr genossen. 

 

 

 

 

 

 

 

Schon bald fahren wir wieder weiter und können die Chilenischen Fjorde doch noch ohne Sturm geniessen.  Nachdem der Holzwirtschaft starke Einschränkungen auferlegt wurden, ist der Lachs zum Haupterwerbszweig im Fjordland aufgestiegen. In jeder geschützten Bucht erkennen wir Lachsfarmen. Sie sind nur mit dem Boot erreichbar.

 

 

Auch ein Drittel des Gewerbes an Land hat mehr oder weniger mit Lachs zu tun: Herstellung und Montage der Aufzuchtnetzkäfige, Boote, Futter, Nachzucht, Medizin, filettieren und entgräten, Versand etc.

 

 

 

Vögel und Robben haben wir jeweils nur auf unbewaldeten Inselchen gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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