Am anderen Morgen, es ist Sonntag, herrscht strahlender Sonnenschein. Vor dem Besteigen des Schiffes bleiben uns noch einige Stunden, die wir für eine Wanderung rund um den alten Hafen Puerto Madero nutzen.

 

Wir als „Landeier“ staunen über die Menge und Schönheit der Wolkenkratzer, die wir überhaupt nicht als bedrohlich empfinden.

 

Die sich bisweilen ergebenden Gegensätze schmerzen nicht, sondern wirken auf uns eher belebend.

 

 

 

Die alten Lagerhäuser sind zu Lofts ausgebaut worden, im Erdgeschoss finden sich Boutiquen und Restaurants.

 

 

Ein ausgemusterter Dreimaster dient als Museum und erinnert wie die Sammlung von Hafenkränen an vergangene Zeiten des Hafens. 

 

Diese schwungvolle Fussgänger-Drehbrücke von Callatrava ist vom Tango inspiriert.

 

 

Der Puerto Madero ist eigentlich ein Flussarm des Rio de la Plata. Das ist der Grund, weshalb sein Wasser so braun ist. Alle Brücken, die ihn überqueren, sind entweder Dreh- oder Hebebrücken. Seit dem Ausbau der Hafenanlagen nördlich und südlich des Puerto Madero wird er nur noch wenig genutzt.

 

Wie Urtiere aus ferner Vergangenheit oder Zukunft stehen die ausgedienten Hafenkräne am Wasser. Auf einigen erkennen wir Vogelnester.

 

 

 

 

 

 

Es ist nicht heiss, aber sehr sonnig. Eine kleine Erfrischung tut gut. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jenseits des Puerto Madero ist noch eine hübsche Wolkenkratzergruppe und ein zwangloses Freizeitgelände, das am Sonntag fröhlich genutzt wird.

 

Ein Blütenbüschel des Palisanderbaums (Jacaranda).

 

 

 

 

Der Häherkuckuck nähert sich den Menschen und lässt sich gerne füttern.

 

Dann, am Ufer des Rio de la Plata, liegt da ein grosses Sumpfgebiet unter Naturschutz.

 

 

Beim Blick zurück sieht es doch irgendwie umgekehrt aus wie weiter oben: die Stadt wird von der Natur erobert. 

 

 

 

 

 

 

 

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